Die Songs dieser Musiker sind und bleiben unvergessen

Veröffentlicht auf 02/05/2021
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Lange vor der Bühnenperformance, dem Rampenlicht, den Charts und den TV-Auftritten sind große Hits im Grunde genommen bloße Ideen im Kopf eines kreativen Menschen. Sie überhaupt zu haben, ist gewiss ein brauchbarer Anfang – im Zuge der Zusammenstellung und praktischen Umsetzung trennt sich die Spreu jedoch erst vom Weizen. An dieser Stelle werfen wir den Blick auf einen erlesenen Kreis von Künstlern und Künstlerinnen, die ihre Einfälle zu einigen der erfolgreichsten Songs aller Zeiten formen konnten!

Gutes Gespür

Wie viele der hier vertretenen Interpreten haben wir auf stilistische Vielfalt geachtet und darüber hinaus bewusst auf eine ordnende Reihenfolge verzichtet. Um mit den Worten einer ebenfalls auf dieser Liste gelandeten Band überzuleiten: Thank you for the Music!

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Gutes Gespür

Neil Diamond – 175 Millionen Dollar

Zu seinem 16. Geburtstag bekam er eine Gitarre geschenkt, die er zu spielen lernte. Er ging mit Barbra Streisand auf die Erasmus Hall High School in Flatbush und sang mit ihr im Erstsemester-Chor (englisch Freshman-Chorus) der High School.Er hatte vor allem in den späten 1960er und in den 1970er Jahren Top-Ten-Hits wie Sweet Caroline, I Am… I Said, Song Sung Blue, Desireé und Cracklin’ Rosie. Mit über 125 Millionen verkauften Schallplatten (bis Mai 2009) ist Neil Diamond einer der erfolgreichsten Musiker weltweit. Diamond schrieb auch Hits wie I’m a Believer für die Monkees und Sunflower für Glen Campbell.

Greatest Hits: Song Sung Blue, Cracklin’ Rosie

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Neil Diamond – 175 Millionen Dollar

Johnny Cash – 60 Millionen Dollar

Cash ist bekannt für seine markante Bassbariton-Stimme und den sogenannten „Boom-Chicka-Boom“-Sound seiner Begleitband Tennessee Three sowie seine kritischen und unkonventionellen Texte. Sein musikalisches Spektrum reicht von den 1950er Jahren mit Country, Gospel, Rockabilly, Blues, Folk und Pop bis hin zum Alternative Country Anfang des 21. Jahrhunderts. Legendär sind seine Konzerte in den Gefängnissen Folsom und San Quentin Ende der 1960er Jahre. Johnny Cash, der den Beinamen „Man in Black“ trug, schrieb etwa 500 Songs, verkaufte mehr als 50 Millionen Tonträger und wurde mit 13 Grammy Awards ausgezeichnet.

Greatest Hits: I Walk the Line, Folsom Prison Blues

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Johnny Cash – 60 Millionen Dollar

Joni Mitchell – 50 Millionen Dollar

Die bewährte AllMusic-Datenbank sieht in Joni Mitchell nicht weniger als “die vielleicht wichtigste und einflussreichste aufnehmende Künstlerin im späten 20. Jahrhundert”, was angesichts eines unbestreitbaren Gespürs für Melodien und das Vermitteln von Gefühlen keine steile These ist! Während die kanadische Singer-Songwriterin einerseits die berüchtigten Freiheiten der Sechziger und Siebziger auszukosten wusste, beleuchtete sie andererseits auch die emotionalen Kosten, die mit dem Lebensstil einhergingen. So reiht sich der umweltbewusste Folk-Rock von “Big Yellow Taxi” neben einem bittersüßen (… und vielfach gecoverten) Résumé wie “Both Sides, Now” oder dem herzzerreißend traurigen “Blue” in ein vielschichtiges Gesamtwerk ein, das neben herausragender Musik gewissermaßen auch ein intimes Tagebuch aus einer vergangenen Ära offeriert.

Greatest Hits: Woodstock, Big Yellow Taxi

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Joni Mitchell – 50 Millionen Dollar

Jerry Garcia – 40 Millionen Dollar

Mit vier Jahren verlor Garcia den Mittelfinger seiner rechten Hand, als sein älterer Bruder ihm diesen beim Holzhacken mit einer Axt abtrennte. 1960 verließ er die High School und trat in den Militärdienst ein, wurde aber bald wieder entlassen, nachdem er wiederholt nicht zum Dienst erschienen war. Er kehrte zurück nach San Francisco und traf dort den Dichter Robert Hunter, mit dem er später so gut wie alle seine Lieder für die Grateful Dead und seine Soloprojekte schrieb. García kaufte in Dana Morgans Musikladen ein Banjo von dem jungen Angestellten Bill Kreutzmann, der später Schlagzeuger bei den Grateful Dead wurde. García spielte zu dieser Zeit in einigen Bluegrass-Bands. Zu dieser Zeit gründete er mit Bob Weir, Bob Matthews, Marshall Leicster, Tom Stone und Ron McKernan (alias Pigpen), die sich alle regelmäßig in Dana Morgans Musikladen aufhielten, die Bluegrass-Band Mother McCree’s Uptown Jug Champions. Auf Drängen Pigpens entwickelte sich Mother McCree immer mehr zum Elektrischen hin, und so wurden aus der Formation 1965 die Warlocks und später im selben Jahr schließlich die Grateful Dead.

Greatest Hits: Truckin’, Sugaree

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Jerry Garcia – 40 Millionen Dollar

Paul Simon – 75 Millionen Dollar

Allein durch seine federführende Rolle bei Simon & Garfunkel hätte sich Paul Simon höchstwahrscheinlich für diese Liste qualifiziert; immerhin gehören Lieder wie “Brdige over troubled Water”, “Mrs. Robinson”, “The Boxer” oder insbesondere “The Sound of Silence” zu den beliebtesten Schätzen der goldenen Sechziger. Obwohl es nach der Trennung des Folk-Rock-Duos im Jahre 1970 zu mehreren kurzen Comebacks kam, konnte Paul auch ohne Art an seiner Seite beträchtliche Erfolge verbuchen und überzeugte vor allem durch seinen stilistischen Abwechslungsreichtum. Künstlerischer wie kommerzieller Höhepunkt dieser Experimentierfreudigkeit war das zweifach Grammy-prämierte Album “Graceland”, das mithilfe südafrikanischer Musiker entstanden ist und in Form des Titelstücks und “You can call me Al” zwei der größten Solo-Hits von Paul Simon mit sich brachte.

Greatest Hits: Bridge Over Troubled Water

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Paul Simon – 75 Millionen Dollar

James Taylor – 60 Millionen Dollar

Als fünffacher Grammy-Gewinner und Mitglied sowohl der Rock and Roll Hall of Fame als auch der Songwriters Hall of Fame gehört er zu den einflussreichsten zeitgenössischen Singer-Songwritern der US-amerikanischen Musikszene. Der US-Country-Musiker Garth Brooks bezeichnete 1997 James Taylor als eines seiner großen Vorbilder und benannte seine erste Tochter (Taylor) nach ihm. Mit der Platzierung des Albums American Standard (2020) auf Platz 4 der US-Billboard-Charts brach Taylor einen besonderen Rekord. Niemand außer ihm hat es gschafft, in jedem der letzten sechs Jahrzehnte mindestens ein Top-10-Album zu erreichen.

Greatest Hits: Paint It Black, Night Owl

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James Taylor – 60 Millionen Dollar

Carole King – 70 Millionen Dollar

Carole King eine US-amerikanische Sängerin, Songschreiberin und Pianistin. Bei ihren Live-Auftritten spielt sie außerdem gelegentlich Gitarre. Mit dem Album Tapestry trug sie entscheidend zur Etablierung des Singer-Songwriter-Genres bei. Sie ist zugleich eine der erfolgreichsten Songschreiberinnen der Rock- und Popmusik. Mehr als hundert ihrer Songs waren in den Top 100 der US-amerikanischen Billboard-Single-Charts vertreten.

Greatest Hits: It’s Too Late, Nightingale, Jazzman

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Carole King – 70 Millionen Dollar

Stevie Wonder – 110 Millionen Dollar

Seine ersten Erfolge feierte er ab 1961 mit dem Motown-Label, bei dem er noch heute seine Alben veröffentlicht. Anfang der 1970er Jahre stieg er zu einem der erfolgreichsten Unterhaltungskünstler der USA auf. Er gilt als „Erneuerer“ schwarzer Musik, deren Spielarten – Spiritual, Blues, R&B, Soul, Funk – er beherrschte und fortentwickelte. Besonders die Jahre 1971 bis 1976 mit den Alben Music of My Mind, Talking Book (1972), Innervisions (1973), Fulfillingness’ First Finale (1974) und Songs in the Key of Life (1976) gelten als seine künstlerisch bedeutendste Phase.

Hits: Superstition

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Stevie Wonder – 110 Millionen Dollar

Billy Joel – 180 Millionen Dollar

Schon als Kind war Joel Liebhaber klassischer Musik und erhielt Klavierunterricht. Mit 15 Jahren begann er, in Rockbands zu spielen, unter anderem mit der auf Long Island bekannten Gruppe The Hassles, mit der er zwischen 1967 und 1968 die zwei LPs The Hassles und Hour of the Wolf aufnahm. Ein Jahr später spielte Joel zusammen mit Jon Small unter dem Namen Attila eine Rockplatte ein. Weiterhin arbeitete er Ende der 1960er-Jahre als Studiomusiker verschiedener namhafter Künstler wie Chubby Checker und The Shangri-Las und trat unter dem Künstlernamen Billy Martin in Piano-Bars auf.

Greatest Hits: Piano Man, Movin’ Out (Anthony’s Song)

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Billy Joel – 180 Millionen Dollar

Burt Bacharach – 160 Millionen Dollar

Seit 1957 gehört er zu den erfolgreichsten Komponisten Amerikas, rund 130 seiner Werke haben die Single-Charts seiner Heimat erreicht. Ein Großteil seiner Lieder entstand in langjähriger Zusammenarbeit mit dem Texter Hal David und im Anschluss daran mit Carole Bayer Sager. Besonders erfolgreich waren die mit David in den 1960er und 1970er Jahren verfassten Songs für Dionne Warwick. Für seine Leistungen erhielt Bacharach so gut wie alle wichtigen Preise der Entertainmentindustrie, darunter mehrere Grammys, Oscars und Golden Globes.

Greatest Hits: Arthur’s Theme, Close to You

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Burt Bacharach – 160 Millionen Dollar

Randy Newman – 50 Millionen Dollar

Newman wurde in eine musikalische Familie geboren, seine drei Onkel Alfred Newman, Emil Newman und Lionel Newman waren erfolgreiche Komponisten von Filmmusik; davon war Alfred Newman der bekannteste. Auch sein Vater, der Mediziner Irving Newman, war hobbymäßiger Songwriter. Randy Newman ist außerdem ein Cousin von Thomas Newman und David Newman. Newman wuchs in New Orleans (Louisiana) – seine Mutter kam von dort – und Los Angeles auf und begann bereits mit 17 Jahren, als Songwriter zu arbeiten. Nach seinem Musikstudium bekam er einen Job als professioneller Songwriter bei „Metric Music“

Greatest Hits: Just One Smile, I’ve Been Wrong Before

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Randy Newman – 50 Millionen Dollar

Dolly Parton – 500 Millionen Dollar

Wenn es um Musik geht, steht die Qualität üblicherweise vor der Quantität. Doch wenn sich beides unter einen Hut bringen lässt… warum nicht? Dolly Parton begann ihre Karriere bereits im Kindesalter und hat es im Laufe der folgenden Jahrzehnte so auf über 3000 – in Worten: dreitausend – Credits als Songwriterin gebracht! Mit vielen ihrer Kompositionen waren ihr insbesondere im Country-Bereich große Triumphe beschieden, wie zwei Dutzend entsprechende Spitzenplatzierungen, zahlreiche Grammys und mehr als 100 Millionen abgesetzte Einheiten eindrucksvoll belegen. Während sie auch mit dem von ihr geschriebenen “I will always love you” ganz oben in den Charts stand, verblasst dieser Erfolg im Vergleich zum Whitney-Houston-Cover: Deren Interpretation ist der womöglich bekannteste Schmachtfetzen überhaupt und zählt zu den meistverkauften Singles aller Zeiten.

Greatest Hits: Jolene, I Will Always Love You, 9 to 5

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Dolly Parton – 500 Millionen Dollar

Tom Petty – 95 Millionen Dollar

Die eigentliche Karriere begann 1976 mit Tom Petty & the Heartbreakers und dem gleichnamigen Debüt-Album der Band. Es folgten sechs weitere Studio-Alben sowie ein Live-Album. 1987 ging Petty mit Bob Dylan auf Welttournee und spielte im September als dessen Vorgruppe zusammen mit den Heartbreakers vor rund 80.000 Zuschauern im Treptower Park in Ost-Berlin. 1989 veröffentlichte Petty sein erstes Soloalbum, Full Moon Fever, co-produziert von Jeff Lynne (sein Partner bei den Traveling Wilburys mit Bob Dylan, George Harrison und Roy Orbison) und Mike Campbell. Hits dieses Albums waren I Won’t Back Down, Free Fallin’ und Runnin’ Down a Dream; außerdem ist eine Coverversion des Byrds-Stücks I’ll Feel a Whole Lot Better auf dem Album enthalten. Es erreichte den dritten Platz der US-amerikanischen Album-Charts und wurde mit Fünffach-Platin ausgezeichnet, somit stellte es Pettys kommerziellen Durchbruch dar.

Greatest Hits: Here Comes My Girl, Refugee, Don’t Do Me Like That

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Tom Petty – 95 Millionen Dollar

Loretta Lynn – 65 Millionen Dollar

1961 startete Loretta Lynn ihre Gesangskarriere; 1962 hatte sie ihren ersten Auftritt in der Grand Ole Opry. Lynn veröffentlichte 70 Alben (davon erreichten 17 Platz 1 der Charts) und hatte 27 Nummer-1-Hit-Singles. Sie schrieb mehr als 160 Songs. Ihre erste Single Honky Tonk Girl erreichte Platz 14 der Billboard Hot Country Songs. Ihr erster Nummer-1-Song war Don’t Come Home a Drinkin’ (With Lovin’ on Your Mind). Ab 1964 sang sie mit Ernest Tubb einige erfolgreiche Duette ein und veröffentlichte mit ihm drei LPs. 1971 begann eine noch erfolgreichere Zusammenarbeit mit Conway Twitty, die beiden etliche Preise und fünf Nummer-eins-Hits in den C&W-Charts einbrachte. 1972 bekam Lynn als erste Frau den CMA Award „Entertainer of the Year“. Die Academy of Country Music kürte Lynn in den 1970er Jahren zum „Künstler des Jahrzehnts“. 1977 wurde sie mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt

Greatest Hits: You Ain’t Woman Enough, Coal Miner’s Daughter

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Loretta Lynn – 65 Millionen Dollar

Lou Reed – 15 Millionen Dollar

Er war zusammen mit John Cale Gründungsmitglied der einflussreichen Rockband The Velvet Underground, welche in der Frühphase von Andy Warhol gefördert wurde. Durch sein Schaffen in den 1960er und 1970er Jahren erarbeitete sich Reed den Ruf als Wegbereiter von Genres wie Punk, Noise-Rock oder Industrial. Ein Achtungserfolg war das Debütalbum The Velvet Underground & Nico (das Album mit dem bekannten Bananen-Cover) mit der deutschstämmigen Sängerin Nico, mit der Lou Reed kurze Zeit liiert war. Einen Vorgeschmack auf Reeds späteres Werk in den 1970er Jahren gab dann die folgende LP White Light/White Heat, auf der mit atonalen Rückkopplungen gearbeitet wurde.

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Lou Reed – 15 Millionen Dollar

Kris Kristofferson – 160 Millionen Dollar

1966 gelang ihm mit der von Dave Dudley aufgenommenen Single Viet Nam Blues ein erster kleiner Erfolg als Songwriter. 1969 spielte Roger Miller das von Kristofferson und Fred Foster geschriebene Me and Bobby McGee ein. Schließlich erkannte Johnny Cash Kristoffersons Talent und erzielte 1970 mit dessen Sunday Morning Coming Down einen Nummer-eins-Hit in den Country-Charts, in denen bereits ein Jahr zuvor Ray Stevens mit demselben Song vertreten war. Kristofferson erhielt einen Vertrag bei Monument Records. Die Blues-Sängerin Janis Joplin machte Me and Bobby McGee weltberühmt, und Kristofferson selbst wurde als Sänger mit Songs wie Loving Her Was Easier und Why Me erfolgreich. 1972 wurde seine Komposition Help Me Make It Through the Night in der Version von Sammi Smith mit zwei Grammys ausgezeichnet. Kristofferson arbeitete mit Produzent und Labelinhaber Fred Foster noch bis Juli 1982 zusammen.

Greatest Hits: Me and Bobby McGee, Sundy Mornin’ Comin’ Down

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Kris Kristofferson – 160 Millionen Dollar

Paul McCartney – 1.2 Millionen Dollar

Er wurde als Sänger und Bassist der Beatles bekannt, für die er zusammen mit John Lennon die meisten Stücke geschrieben hat. Die Komponistenpartnerschaft Lennon/McCartney und auch McCartney selbst gelten als die erfolgreichsten Songwriter in der Geschichte der Popmusik. Sein Stück Yesterday ist der meistgespielte Popsong aller Zeiten. Nach dem Ende der Beatles startete Paul McCartney 1970 eine erfolgreiche Solokarriere und gründete mit seiner Frau Linda die bis 1981 bestehende Band Wings. Seit den 1980er Jahren arbeitet er fast ausschließlich als Solokünstler und widmet sich vermehrt auch anderen musikalischen Bereichen wie der elektronischen und klassischen Musik.

Greatest Hits: Yesterday

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Paul McCartney – 1.2 Millionen Dollar

Van Morrison – 90 Millionen Dollar

Van wollte schon als Kind Musiker werden. Sein Vater sammelte alte Jazz- und Bluesplatten, die ihn offenbar früh beeinflussten. Im Alter von sechs Jahren ging er mit seinem Vater in Plattenläden und hörte die Musik von Mahalia Jackson, Fats Domino, Muddy Waters, John Lee Hooker, Ray Charles und vielen anderen. Außerdem besuchte er mit seiner Mutter häufig Gottesdienste, in denen Gospelmusik gespielt wurde. Mit zwölf Jahren gehörte er bereits der Band Deannie Sands And The Javelins an. Zu Beginn der 1960er Jahre spielte er in der Band The Monarchs Saxophon und Mundharmonika und absolvierte bereits als Teenager Tourneen in der Bundesrepublik Deutschland und Schottland. Im Jahre 1964 wurde Van Morrison Frontmann der Rockband Them, die eine Reihe von Hits hatte, unter anderem Gloria, Here Comes the Night und It’s All Over Now, Baby Blue, die Coverversion einer Bob-Dylan-Komposition. Nachdem er bei Them ausgeschieden war, bot ihm der Musikproduzent Bert Berns aus New York einen Vertrag für eine Solokarriere an. Mit Studiomusikern nahm Morrison 1967 ein Album auf, das mit Brown Eyed Girl einen Hit enthielt.

Greatest Hits: Gloria, Brown Eyed Girl

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Van Morrison – 90 Millionen Dollar

Bob Dylan – 200 Millionen Dollar

Ein Nobelpreis wird Personen zuteil, die “der Menschheit den größten Nutzen geleistet haben”. Speziell unter diesem Gesichtspunkt dürfte dieser Eintrag genau niemanden überraschen, schließlich ist Robert Allen Zimmerman – besser bekannt als Bob Dylan – der bis dato einzige Musiker überhaupt, der auf diese Art und Weise geehrt worden ist! Der Inbegriff des Singer-Songwriters konnte seinem Repertoire mit “Blowin’ in the Wind”, “The Times they are a-changin’” oder “Like a Rolling Stone” zwar veritable Hits hinzufügen, definierte sich jedoch keineswegs über Airplay und Verkäufe: Viele seiner Nummern schlugen mit ihren scharfsinnigen Texten eine Brücke zwischen Pop und Hochkultur und avancierten zu den Hymnen gesellschaftlicher Bewegungen. Schon lange vor dem wohlverdienten Literatur-Nobelpreis verewigte sich Dylan deshalb als amerikanisches Kulturgut!

Greatest Hits: The Times, They Are A’Changin’, Blowin In The Wind

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Bob Dylan – 200 Millionen Dollar

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